Presse

Presseberichte über unsere Konzerte, Auftritte und Orchesterfahrten.

 

                                                                                 Freitag, 28. Dezember 2018

Ein Weihnachtsgeschenk in Höhe von 2923 Euro

Freuten sich gemeinsam: (v.l.) Marlina Große Westerloh, Vicky Nieth, Simon Schwarzkopf, Anna Bunse, Winfried Osthues, Johanna Eggenhaus und Theresa Bördemann

Der Vorstand des Telgter Jugendblasorchesters übergab die beim Weihnachtskonzert eingespielte Spende von 2923 Euro an Simon Schwarzkopf, der stellvertretend für die Organisation „Taste of Malawi“ bei der Weihnachtsfeier des Orchesters den Scheck in Empfang nehmen konnte.

Sichtlich stolz konnte der Vorstand des Telgter Jugendblasorchesters die beim Weihnachtskonzert eingespielte Spende von 2923 Euro an Simon Schwarzkopf übergeben, der stellvertretend für die Organisation „Taste of Malawi“ bei der Weihnachtsfeier des Orchesters den Scheck in Empfang nehmen konnte. Simon spielte als Schüler selbst im JBO und ist aktives Mitglied bei „Taste of Malawi“, einer von Studenten gegründeten Organisation, die Frauen in Malawi hilft, sich mit einem selbst gebauten Atelier vor Ort, dem nötigen Werkzeug sowie „Business Skills“ als Näherinnen selbstständig zu machen. Das Orchester selbst stellt seit seiner Gründung alle in Kirchenkonzerten eingespielten Spenden Hilfsorganisationen zur Verfügung. Vicky Niet, Vorstandsmitglied des JBO, freut sich auch über die Spendenbereitschaft der Konzertbesucher: „Mit der höchsten in einem Weihnachtskonzert eingespielten Spende hat das gesamte Spendenvolumen des JBO fast 40 000 Euro erreicht.“

 

                                                                                        Montag, 17. Dezember 2018

Weihnachtskonzert des Telgter Gymnasiums

Das Herz des Orchesters geht

Lea Kofoth/Telgte

Ein bisschen Wehmut schwang in diesem Jahr beim Weihnachtskonzert des Gymnasiums mit. Dirigent Winfried Osthues hatte sein letztes Weihnachtskonzert mit seinen Musikern.

 

Schon eine halbe Stunde vor Konzertbeginn war die Kirche rappelvoll. Schlagartig wurde es ruhig, als um fünf Minuten vor halb Acht das Licht gedimmt wurde und der Elternchor unter der Leitung von Lehrerin Judit Kumpmann mit Kerzen in der Hand in die Kirche einzog und dazu das Lied „Laudate omnes gentes“ sang.

Nachdem die Stimmung ruhiger und besinnlicher geworden war, sprach Propst Dr. Langenfeld einige Worte zur Begrüßung. Er interpretierte den Titel des „Telgter Dreiklangmarktes“, der in Verbindung mit dem Konzert stattfand: „Die Erde, das sind die Glühweinstände und Buden dort draußen. Und der Himmel, der ist hier, wo ihr alle so toll musiziert.“ Seinen besonderen Dank sprach der Geistliche Winfried Osthues und seiner „großen Truppe“ aus und schenkte dem Dirigenten zum Abschied eine Schürze mit dem Zeichen der Gemeinde St. Marien, da er ja bald Zeit zum Kochen habe. Osthues lachte nur und antwortete: „Wir haben aber einen Thermomix zu Hause.“

Im Anschluss an die Worte des Propstes konnte das Konzert richtig beginnen und neben dem Jugendblasorchester begeisterten die Orchesterklassen 6a und 7a unter der Leitung ihrer Lehrer Volker Grundmann und Claudia Mendel, das Telgter Kinderorchester unter der Leitung Mendels, das „Saxibylla“ und der „Telgter 5Klang“, der Schulchor und der Elternchor unter der Leitung von Judit Kumpmann sowie Letztere selbst an der Orgel. Eine Besonderheit war in diesem Jahr das Solo der Schülerin Carla Schwarberg am Fagott.

Auch für den guten Zweck wurde etwas getan. „Wir sammeln bei jedem Kirchenkonzert für eine wohltätige Organisation und haben bald mit unseren Spenden die 40 000-Euro-Marke geknackt“, erklärte Osthues. Besonders stolz sei er, dass mit dem diesjährigen Konzert eine Organisation unterstützt werde, in der eine ehemaliger Schüler tätig sei. Simon Schwarzkopf machte 2015 am Telgter Gymnasium sein Abitur und studiert nun in Freiburg. Dort hat er sich der Organisation „Taste of Malawi“ angeschlossen, die Frauen in Malawi mit einem selbst gebauten Atelier vor Ort, dem nötigen Werkzeug und Englisch sowie „Business Skills“ dabei hilft, sich als Näherinnen selbstständig zu machen. Die Organisation wird getragen von 20 Studenten aus Deutschland, Frankreich und Spanien. Da aber am Samstag kein Vertreter vor Ort sein konnte, las Schülerin Theresa Bördemann den Brief einer Studentin aus Freiburg vor, die den Anwesenden die Organisation näher brachte und zu Spenden aufrief.

Eine Rede zum Abschluss der Veranstaltung hielt Osthues nach dem von ihm gewünschten Lied „Dies Irae“ aus dem Requiem von Verdi. Da dies sein letztes Konzert sei, seien Liederwünsche von ihm und dem Orchester ins Programm eingeflossen.

In seinen Schlussworten rief Osthues seinerseits nochmals zu Spenden auf und bedankte sich bei allen Eltern, Kollegen, Instrumentallehrern, Mitwirkenden und besonders seinem Orchester. Seinen Schülern gab er auch noch einen kleinen Motivationsanreiz für die Proben in der nächsten Zeit mit auf den Weg: „Im nächsten Jahr sitze ich im Publikum und höre euch zu.“ Seine Rede beendete er wie in jedem Jahr mit einem „Frohe Weihnachten“.

Anschließend spielte das Jugendblasorchester noch seinen Liederwunsch „Te Deum“ und traditionell das „Macht hoch die Tür“ und das Abendlied von Josef Rheinberger. Nach fast nicht endenden Ovationen folgte als Zugabe eine weitere Version des Klassikers „Feliz Navidad“. 

„Es lohnt sich jedes Jahr aufs Neue“, sagte Lynn Reher, Schülerin und Musikerin des Jugend-Blasorchesters, am Samstagabend beim alljährlichen Weihnachtskonzert in der Clemenskirche. Es sei schade, dass es jetzt ohne Winfried Osthues weitergehen müsse. Denn das Konzert war das zwölfte und letzte unter der Leitung des Lehrers und Dirigenten.

Beim Abbauen war wegen des Abschiedes bei allen Beteiligten ein wenig Wehmut spürbar. „Mit Herrn Osthues geht das Herz des Orchester“, sagte der ehemalige Schüler Michel Plagge. „Es war ein schönes Konzert, schade dass es jetzt vorbei ist“, so Vincent Albrecht aus der elften Klasse.

 

 

                                                                                            Montag, 7. Mai 2018

Luisenfest in Telgte

Riesiger Besucherandrang

Damit, dass das Luisenfest ein derart großer Erfolg wird, konnten wohl nur die kühnsten Optimisten rechnen. Doch was sich am Sonntag in der Innenstadt abspielte, war grandios. Die Straßen waren voll mit Menschen. Überall gab es strahlende Gesichter. Dazu trugen das tolle Wetter und das bunte Programm maßgeblich bei.

Von Stefan Flockert
Schon bei der offiziellen Eröffnung strahlten alle Beteiligten um die Wette. Ob die veranstaltende Telgter Hanse, Bürgermeister Wolfgang Pieper, die Sponsoren oder auch die vielen Gäste in der Telgter Innenstadt. Das Kaiserwetter mit angenehmen Temperaturen hatte wohl dafür gesorgt, dass sich die Altstadt schon ganz früh füllte. Die Straßen waren voll, an den Ständen drängten sich die Besucher und vor den Bühnen an der Volksbank und auf dem Markt standen die Menschen dicht gedrängt.
„Für ein Stadtfest sind das einfach geniale Bedingungen“, sagte der Bürgermeister. „Es brummt, es pulsiert in der Altstadt. In diesem Zuge verkündete er: „Die Baustelle ist bald passé. Ein paar Stolperfallen müssen aber noch beseitigt werden.“ Ende Mai sei alles fertig. Passend zum „Tanz auf dem Marktplatz“ am 9. Juni.
 
 
Wolfgang Pieper, Walburga Westbrock und Andreas Terborg (Volksbank) stimmten mit dem Philharmonischen Jugendblasorchester und den Bseuchern "Komm, lieber Mai, und mache" an.
 
Und die Gäste von nah und fern mussten ihr Kommen nicht bereuen. Die Geschäfte hatten geöffnet, an den Städten in den Gassen gab es tolle Angebote. Und wer das eine oder andere Schnäppchen machen wollte, der hatte dazu beim Flohmarkt reichlich Gelegenheit.
Und dann war da noch das bunte Bühnenprogramm. Schon vor dem offiziellen Startschuss unterhielt das Philharmonische Jugendblasorchester des Telgter Gymnasiums mit flotten Klängen. Später folgten Die Jugend-Big-Band der Musikschule, die Musiker der Sekundarschule und der Chor der Musikschule. Für Stimmung sorgten die Bands „Sax-Kitchen“, „Orange Prime“ und „Rebuilt“. Die Auftritte des „Trommelflohs“ und des „Circus Alfredo“ verzückten nicht nur die jungen Besucher.
Und wer dem großen Rummel entfliehen wollte, der hatte dazu beim Malermarkt der „WeibsBilder“ im Dümmert-Park Gelegenheit.

 

                                                             Donnerstag, 1 Februar 2018

Jugendblasorchester Telgte

400 Proben und 66 Musiker

Telgte - Das Jugendblasorchester (JBO) Telgte hat auch in diesem Jahr eine Menge vor. Unter anderem geht es auf die Insel.

Von Christian Stöckel
Vor elf Jahren wurde das Schulorchester des Maria-Sibylla-Merian Gymnasium als philharmonisches Jugendblasorchester (JBO) Telgte von Musiklehrer Winfried Osthues gegründet. Durch zahlreiche herausragende Konzerte in der Region und in größeren Städten wie Bonn, Dresden, Colmar, Breslau oder Straßburg ist das JBO zu einem Botschafter des Gymnasiums und der Stadt Telgte geworden.
In der vergangenen Woche leitete Winfried Osthues die 400. Probe seines 66 Musiker starken Orchesters. Noch immer ist er voller Energie bei der Sache. Auch in diesem Jahr stehen mit dem Telgter Luisenfest (6. Mai) und dem Open-Air-Konzert (30. Juni) auf dem Telgter Marktplatz größere Konzerte an. Als Jahreshighlight wird es für das Orchester bereits zum fünften Mal auf die Nordseeinsel Wangerooge gehen. Vom 7. bis zum 14. Juli wird das JBO dort intensiv proben und die Inselbevölkerung mit einigen Konzerten erfreuen. Mit nach Wangerooge kommen auch die neuen mobilen Notenständer des JBO. Diese hat das Orchester von der Sparkasse Telgte erhalten. Alle Musiker waren sehr erleichtert, dass sie sich jetzt über den Transport der Notenständer keine Sorgen mehr machen müssen. Damit ist das JBO noch professioneller aufgestellt. Die Ständer haben sogar schon den Weg ins Europaparlament nach Straßburg gefunden. Auch waren sie bei den Aufnahmen zu ihrer dritten CD „Orchesterkinder“ im Einsatz, die für zehn Euro beim JBO oder beim Förderverein Jubilate erhältlich ist.

Sparkassen-Filialleiter Olaf Hartmann überzeugte sich beim Besuch der 400. Probe von der Qualität der Notenständer. „Wir freuen uns immer, wenn wir das JBO in Telgte spielen hören“, so Hartmann.

                                                Samstag, 23. 12.2017

Schulen können gebaut werden

Schüler erspielen 2214 Euro

 

Die Musiker des Maria-Sibylla-Merian-Gymnasiums spielten bei ihrem Weihnachtskonzert 2214 Euro ein, die für den Bau von Schulen in Nepal verwendet werden sollen. Foto: Pohlkamp

Telgte - Mit den Spendengeldern, die die Musiker des Maria-Sibylla-Merian-Gymnasiums für ihr Konzert bekamen, wird der Bau von Schulen in Nepal unterstützt.

Beim Weihnachtskonzert des Maria-Sibylla-Merian-Gymnasiums wurde um Spenden für zwei Projekte in Nepal gebeten, die Lehrerin Irmgard Alkemeier während des Abends kurz skizzierte. Die rund 600 Besucher, heißt es im Pressetext der Schule, zeigten sich großzügig: Das Konzert der 120 Musikschüler und des Elternchores erbrachte 2214 Euro.

Nach dem aus „1-mach-4 Prinzip“ – ein Euro wird vom Ministerium für Entwicklung und wirtschaftliche Zusammenarbeit um drei Euro ergänzt – wird den Nepalprojekten nun die Summe von 8856 Euro zukommen. „Zum einen“, erläutert Irmgard Alkemeier, „wird mit dem Geld der Bau von 13 Schulen im ehemaligen Erdbebengebiet unterstützt. Zwei Schulen stehen bereits, acht sind im Bau. Drei weitere Schulen sollen durch die Spendenaktion nun ermöglicht werden. Ziel ist es, Kindern Bildung zu ermöglichen, die sonst nicht beschult würden.“

Darüber hinaus soll der Bau von Familien-Biogasanlagen gefördert werden. Das Ziel hier sind verminderte Waldrodungen, verbesserte Luft in den Wohnhütten und eine verbesserte Hygiene. Dazu gehört auch die Installation einer eigenen Toilette. Nach Angaben von Irmgard Alkemeier laufen bereits 2000 Biogasanlagen mit Erfolg.

                                                     Montag, 18. 12. 2017

Konzert des Telgter Gymnasiums

Grandioses Gemeinschaftserlebnis

 

Unter einem weihnachtlichen Stern stand am Samstagabend die Clemenskirche, als dort das mittlerweile zwölfte Weihnachtskonzert des Maria-Sibylla-Merian-Gymnasiums stattfand.

Von Bernd Pohlkamp

Unter einem weihnachtlichen Stern stand am Samstagabend die Clemenskirche, als dort das mittlerweile zwölfte Weihnachtskonzert des Maria-Sibylla-Merian-Gymnasiums stattfand. Mehr als 600 Besucher, Schülerinnen und Schüler, Eltern und Großeltern sowie interessierte Telgter erlebten ein beeindruckendes zweistündiges Weihnachtskonzert, das untermalt mit weihnachtlichen Wortbeiträgen zusätzlich auf die Weihnachtswoche einstimmte.

120 Musikschüler des Gymnasiums – Orchesterklassen, Oberstufenchor und Jugendblasorchester – präsentierten sich hochmotiviert, konzentriert und talentiert.

Die vier Musikpädagogen mit Winfried Osthues, Volker Grundmann, Ilona König und Judith Westhues dirigierten mit ihrem ausgeprägten Verständnis für Musik und mit Leidenschaft die einzelnen Gruppen. Zusammen mit dem Elternchor gestaltete das Gymnasium ein facettenreiches Konzert mit der Botschaft von Vielfalt und Einheit, bei dem sich beim Schlusslied der lange unterdrückte Beifall so richtig entlud und in stehende Ovationen mündete.

Begonnen hatte das Weihnachtskonzert mit dem Appell von Winfried Osthues, den Beifall bis zum Schlusslied aufzubewahren. Das Ensemble „Telgter 5Klang“ der Orchesterklassen mit Sophie Becks, Anna Bunse, Sebastian Dirks, Paula Schwarberg und Luca Tullmyn eröffnete auf ihren Blasinstrumenten vom Kirchenbalkon aus den Konzertabend mit einem Musikstück von Richard Wagner: Chor der Pilger (The Pilgrims‘ Chorus).

Im Altarraum setzte die Orchesterklasse 6 mit ihrem Dirigenten Volker Grundmann das Programm mit „Jingle Bells“ fort.

Pastor Bruno Pottebaum begrüßte die Besucher des Konzertes. Er zeigte sich begeistert darüber, dass so viele junge Menschen Instrumente spielen. „Das tut Leib und Seele gut. Nutzen Sie den Abend und die Weihnachtszeit für mehr Ruhe.“

Dirigent und Moderator Winfried Osthues, bei dem auch an diesem Abend alle Fäden zusammenliefen, bedankte sich im Namen des Gymnasiums bei allen für das Kommen, für die Mitgestaltung bei Schülern und Lehrern – und vor allem bei Christian Kammler, der wesentlich an der Organisation und erfolgreichen Durchführung des Weihnachtskonzertes mitgewirkt habe.

Neben der Orchesterklasse 6a, dem Telgter Kinderorchester sorgten auch die Orchesterklasse 7a mit weihnachtlichen Liedern für einen besonderen Hörgenuss.

Das grandiose Gemeinschaftserlebnis steigerte der Oberstufenchor mit dem Elternchor mit „We Are The World“. So zog der Chor das Publikum freudestrahlend mit. Das Jugendblasorchester sorgte dann für ein furioses Finale. Und alle, die irgendwie an diesem Abend mitgewirkt hatten, standen auf der „Bühne“ oder im Kirchenraum, denn beim Schlusslied „Macht hoch die Tür, die Tor macht weit“ durften alle mitsingen. Musiklehrer Volker Grundmann war wiederum begeistert: „Es ist eine Freude, hier in der Kirche zu spielen.“

Der Eintritt für dieses Weihnachtskonzert an diesem Abend war frei. Lehrerin Irmgard Alkemeier ergriff während einer kurzen Konzertpause das Wort und stellte den Verwendungszweck für die freiwilligen Spenden vor, die die Besucher am Ausgang der Kirche geben konnten. In Wolbeck engagiere sie sich im Ökumenischen Eine-Welt-Kreis ÖWK St. Nikolaus, der sich für Projekte in Nepal einsetzt und dort zum Beispiel den Bau von Biogasanlagen und Schulen unterstützt. Sie beschrieb die Not und die Hilfsbedürftigkeit der Menschen und konnte auch von Erfolgen berichten, die die Spenden bewirkt hätten

                                                                                   Dienstag, 12.12.2017

66 „Orchesterkinder“

Das Telgter Jugendblasorchester hat unter dem Titel „Orchesterkinder“ seine dritte CD veröffentlicht. Am Samstag geben die Musiker ein Konzert

Das Telgter Jugendblasorchester hat unter dem Titel „Orchesterkinder“ seine dritte CD veröffentlicht. Am Samstag geben die Musiker ein Konzert

Telgte

Rechtzeitig zu Weihnachten ist jetzt die neue, inzwischen dritte CD des Telgter Jugendblasorchesters auf dem Markt. Unter dem Titel „Orchesterkinder“ präsentieren die 66 jungen Musiker eine abwechslungsreiche und klangvolle Auswahl aus ihrem reichhaltigen Repertoire.

Und so ist für jeden Freund der symphonischen Blasmusik etwas dabei: Klassik und Marschmusik im Swing-Format, Musical-Melodien und Musik von Johann Sebastian Bach in neuem Arrangement. Große Symphonik wie das „Dies irae“ aus dem Requiem von Guiseppe Verdi oder das Finale aus der „Orgelsinfonie“ von Camille Saint-Saens finden sich auf der CD. Zu hören sind auch der „Mambo“ aus der West Side Story von Leonard Bernstein sowie der Jazz-Rock Klassiker „Birdland“ von Joe Zawinul.

„Die mehrtägigen Aufnahmen waren total anstrengend, aber es hat sich gelohnt. Es macht Spaß, in diesem Orchester zu spielen, nicht nur wegen der CD-Aufnahmen“, sagt Victoria Niet, Klarinettistin und Vorstandsmitglied des Orchesters.

Aufgenommen wurde die CD im Sommer kurz vor der Orchesterfahrt zum Straßburger EU-Parlament in der Aula im Gymnasium, die mit viel Aufwand für mehrere Tage zum Tonstudio umgebaut worden war.

Wer das Orchester neben weiteren Musikgruppen und Orchesterklassen live hören möchte, hat dazu am kommenden Samstag um 20 Uhr Gelegenheit, wenn das Maria-Sibylla-Gymnasium zum traditionellen Weihnachtskonzert in die Telgter Clemenskirche einlädt.

Die hoffentlich großzügigen und zahlreichen Spenden sollen in diesem Jahr einem Schulprojekt in Nepal zukommen, das von der Spendenaktion der Westfälischen Nachrichten unterstützt wird. Es ist ein großes Anliegen des Orchesters, Kindern in aller Welt mit den eingespielten Spendengeldern zu helfen. Und wer noch rechtzeitig ein passendes Weihnachtsgeschenk sucht, der kann im Anschluss an das Konzert – ebenfalls vor der Kirche – noch CDs erwerben. Erhältlich ist die CD zudem über die Orchestermusiker, über die Schule und in der Buchhandlung „Lesart“.

 

 

                                                    Montag, 12. Dezember 2016

Telgter Gymnasium

Doppelte Freude verbreitet

 

Einen breiten musikalischen Querschnitt und eine schöne Einstimmung auf das baldige Weihnachtsfest war das Konzert

des Maria-Sibylla-Merian-Gymnasiums am Samstagabend in der Clemenskirche.  Foto: Kofoth

Telgte - Bis auf den letzten Platz gefüllt war die Clemenskirche beim Weihnachtskonzert des Gymnasiums. Den Zuhörern wurde Musik vom Feinsten geboten.

Von Lea Kofoth
 

Als das Jugendblasorchester noch für den großen Auftritt probte, füllte sich bereits die Clemenskirche. Und als das elfte Weihnachtskonzert des Gymnasiums begann, war es nahezu unmöglich, noch einen Sitzplatz zu ergattern. So groß war das Interesse.

Zunächst begeisterten das Saxofonquartett Saxibylla und die Orchesterklasse 6a bevor Pfarrer Peter Drenker sprach. Er bezeichnete das Konzert als eine schöne Tradition. Dieses Jahr sei die Veranstaltung in den Telgter Dreiklang-Markt eingebunden worden. „Eine Kombination aus Begegnung und Besinnung“, sagte er. Durch die Spenden trage man die Freude über diesen Abend zudem in die Welt hinaus.

Der Erlös in Höhe von genau 4004,09 Euro geht an die Organisation „Lichtstrahl Uganda“. Im Laufe des Abends stellte diese Gründungsmitglied Dr. Markus Eichler vor. „Es ist schön zu sehen was passiert, wenn Kinder die Möglichkeit bekommen, ihre Talente zu entfalten“, betonte Eichler. Die Organisation, die zuerst junge Mütter in Uganda unterstützte, hat bereits Kindergärten, Grundschulen und Waisenhäuser gebaut sowie die medizinische Versorgung vor Ort verbessert. Aktuell wird Geld für den Bau einer weiterführende Schule und einer Notstation benötigt.

Die am Samstagabend von Eichler vertretene erste Vorsitzende Heike Rath habe die Telgter Schüler mit ihrer Begeisterung für das Projekt angesteckt, betonte Ann-Elen Bördemann, Mitglied des Orchesters, als sie einige Abschlussworte sprach.

Neben dem Jugendblasorchester, dem Telgter Kinderorchester und den Orchesterklassen 6a und 7a spielten das Saxofonquartett Saxibylla, das Holzbläser Quintett Quintwind, der 5-Klang, L’Accorbone-Plus, eine Gruppe aus den Lehrern Anja Kreysing, Volker Grundmann und Schüler Tom Sander.

Zudem trat der Elternchor der Schule auf. Mit ihrer Solostimme begeisterte besonders Judith Westhues, die seit dem Sommer am Gymnasium unterrichtet.

Viel Applaus brandete nach den verschiedenen musikalischen Vorträgen auf. Ein verdienter Lohn für Lehrer Winfried Osthues, bei dem fast alle Fäden zusammenliefen, und die zahlreichen Musiker sowie Helfer, die das Konzert ermöglicht hatten.

 

 

                                                                                           Mittwoch, 7. Dez. 2016

Orchester des Gymnasiums

Mit Pauken und Trompeten

 

Gemeinsam mit dem großen Schulchor des Xantener Gymnasiums trat das Telgter Jugendblasorchester im Dom St. Victor auf.  Foto: privat

Telgte - Das Gemeinschaftskonzert des Telgter Jugendblasorchesters und des großen Schulchores des Xantener Gymnasiums war musikalische Herausforderung und Sternstunde zugleich. Zum zweiten Mal trafen sich beide Klangkörper, um gemeinsam ein Konzert für wohltätige Zwecke zu veranstalten.

Nach dem Besuch der Xantener im vergangenen Jahr sollte der Gegenbesuch der Telgter für beide Ensembles zu einer besonderen musikalischen Begegnung werden.

Im voll besetzten Dom St. Victor, der größten Kathedrale nördlich des Kölner Doms, eröffnete Christina Dirks, Solotrompeterin des JBO, mit der Einleitung zu Mussorgskys „Bilder einer Ausstellung“ das Konzert, in dem das JBO mit Werken weiter Komponisten wie Bach, Mendelssohn, Mahler und Brahms sein Können und seine Klangfülle demonstrierte.

Blasorchester und Chor konzertierten zunächst in getrennten Blöcken. Chormusik von John Rutter und ein von Chorleiter Georg Gerissen für das Konzert geschriebener Satz des Psalms 23 „Der Herr ist mein Hirte“ zeigten, was ein Schulchor zu leisten imstande ist.

Höhepunkt war das „Dies irae“ aus dem Requiem von Giuseppe Verdi, mit dem das Jugendblasorchester den Dom fast in seinen Grundfesten erschüttern ließ. Vor allem die Blechbläser, die Pauken und die teuflisch schweren Läufe der Holzbläser sorgten für ein unvergessliches Klangerlebnis, berichtet das Orchester.

So ging nach eineinhalb Stunden ein Konzert zu Ende, das für das Orchester wohl zu den musikalischen Höhepunkten des ausklingenden Jahres zählt.

Das Konzertpublikum, zu dem auch viele Telgter gehörten, die eigens nach Xanten gekommen waren, spendete für die musikalischen Leistungen der Schülerinnen und Schüler beider Gymnasien am Ende des Konzerts langanhaltenden Applaus. Am Ende konnten der Xantener Tafel über 1800 Euro übergeben werden. Zu guter Letzt durfte auch das Publikum mitsingen. „Macht hoch die Tür, die Tor macht weit“ schallte es durch die Weite des Doms.

Am kommenden Samstag wird das JBO im traditionellen Weihnachtskonzert des Gymnasiums in der Telgter Clemenskirche noch einmal einige Highlights des Dom-Konzerts spielen.

 

 

5. Dezember 2016

Musik macht die Herzen der Zuhörer weit

Der Schulchor des Xantener Stiftsgymnasiums mit seinem sehr engagierten Chorleiter Georg Gerißen und das Jugendblasorchester Telgte gaben ein wunderbares Konzert im St.-Viktor-Dom.

 

Gemeinsames Konzert des Schulorchesters des Stiftsgymnasiums und des Jugendblasorchesters Telgte im Viktor-Dom. Von L. Rösseler

Mit Pauken und Trompeten für die gute Sache: Der große Schulchor des Stiftsgymnasiums Xanten und das Philharmonische Jugendblasorchester Telgte brachten den Xantener Dom mit einem Benefizkonzert ordentlich zum Klingen.

Zum zweiten Mal haben sich diese beiden Klangkörper zusammengetan, um für wohltätige Zwecke zu sammeln. Die Spenden kommen diesmal der Xantener Tafel zugute. Blasorchester und Chor konzertierten zunächst in getrennten Blöcken einzeln und im späteren Verlauf auch gemeinsam. Das Blasorchester, unter der Leitung von Winfried Osthues, legte mit großem sinfonischen Repertoire los. Ausschnitte aus den "Bildern einer Ausstellung" von Modest Mussorgsky und aus dem Requiem von Johannes Brahms eröffneten das Konzert.

Osthues leitete das Orchester mit klarem Schlag und unmissverständlicher Gestik. Durch die Besetzung des Orchesters ließ er sich nicht in der Stückauswahl einschränken: Die Jugendlichen präsentierten Teile aus Sinfonien von Robert Schumann und Gustav Mahler, sowie aus dem Requiem von Giuseppe Verdi. Eindrucksvoll, voluminös und klangvoll spielten sie sich durch die großen Meister der klassischen Musik. Das "dies irae" aus dem Requiem von Verdi konnte die Wucht der Blechbläser gut vertragen. (...) Die Begeisterung, ein großartiges Konzert für die gute Sache zu veranstalten, konnte man allen Akteuren deutlich anmerken. Der Schulchor des Stiftsgymnasiums, unter der Leitung von Georg Gerißen, begann seinen Auftritt schwungvoll mit dem bekannten Spiritual "Heaven is a wonderful place". Ausgewogen balanciert, mit erfreulicher Stärke der Männerstimmen und sicher in der Intonation sangen die Jugendlichen und hatten merklich Freude daran. Eine Besonderheit bildete die eigene Vertonung des Psalms 23 ("The Lord is my shepherd") von Chorleiter Georg Gerißen, der sich bei der Komposition behutsam am Gospelstil orientierte und rhythmische und harmonischen Raffinessen einbrachte. Gefühlvoll sang der Chor Lieder von John Rutter ("For the beauty of the earth", "The Lord bless you"). Durch die innige Darbietung ließen die Schüler keinen Zweifel daran, wie sehr ihnen der wohltätige Zweck der Veranstaltung am Herzen lag. Zu guter Letzt durfte auch das Publikum mitsingen. "Macht hoch die Tür, die Tor macht weit" erklang es von allen gemeinsam gesungen und verdeutlichte noch einmal mehr den sozialen Charakter des Abends.

RP-online

 

 

                                                     Mi. 29. Juli 2016

 

 

                                                                        Montag, 30. Mai 2016

Neues Instrument

Telgte - Das „Philharmonische Jugendblasorchester Telgte“ (JBO) ist das offizielle Schulorchester des Maria-Sibylla-Merian-Gymnasiums. Jetzt können die Musiker ihr Repertoire erweitern, denn sie bekamen ein Euphonium überreicht.

  

Das „Philharmonische Jugendblasorchester Telgte“ (JBO) ist das offizielle Schulorchester des Maria-Sibylla-Merian-Gymnasiums. Es erfreut sich großer Beliebtheit, nicht nur innerhalb des Gymnasiums. Durch die vielen öffentlichen Auftritte genießt dieses Ensemble inzwischen einen ausgezeichneten Ruf über die Schule hinaus und findet bei den Veranstaltungen insbesondere in Telgte großen Zuspruch.

Bedarf an außergewöhnlichen Instrumenten gibt es immer wieder. So ist der Förderverein „Jubilate“ auf Unterstützung angewiesen, um seiner Aufgabe, die musikalische Ausbildung und Weiterbildung der Kinder des Jugendblasorchesters zu fördern, gerecht zu werden.

Die Volksbank Telgte mit dem Hobbymusiker und Finanzberater Andreas Terborg überreichte dem Orchester jetzt ein Euphonium, ein voll und warm klingendes Schülerinstrument, für den Musikunterricht. Der „Jubilate“-Vorstand mit Maria Anna Stöckl (1. Vorsitzende), deren Stellvertreterin Eva Dirks und Matthias Walkling (Kassierer) nahmen diese Spende im Rahmen des wöchentlich stattfindenden Übungsabendes entgegen.

In den vergangenen Jahren hat sich das JBO zu einem festen Bestandteil und Markenzeichen der Telgter Musikszene entwickelt. Neben Auftritten in der Schule und auf dem Marktplatz kann man die Gymnasiasten natürlich auch außerhalb des Schulstandorts erleben. So sind für die nächsten Wochen geplant: ein Grünflächenkonzert/Promenadenkonzert am 21. Mai ab 16 Uhr auf der Promenade in Münster sowie ein Open-Air-Konzert am Samstag, 25. Juni, um 19.30 Uhr auf dem Marktplatz Telgte. Vom 2. bis 9. Juli geht es dann zu einer Probenwoche auf die Nordseeinsel Wangerooge, auch, um den vielen Urlaubern dort das Konzertprogramm zu präsentieren.

Durch die jährlichen Zugänge (nach der 7. Orchesterklasse und den „Lehrjahren“ im Kinderorchester) und die nicht zu vermeidenden Abgänge durch Abiturienten ist das JBO immer „in Bewegung“ und bewahrt sich so seinen jugendlichen Charme, wissen die Verantwortlichen.

 

 

                                                                                                     So., 08.05.2016

Luisenfest in der Telgter Innenstad

Fest der guten Laune

 

Musikalisch gefordert waren die Ehrengäste bei der Eröffnung des Luisenfestes auf Initiative von Winfried Osthues (r.). Bürgermeister Wolfgang Pieper an der Pauke und Bernd Pohlkamp von der Volksbank am Becken bildeten die Rhythmusgruppe für das Orchester.  Foto: Große Hüttmann

 

Bei herrlichstem Frühlingswetter sorgte das Frühlingsfest der Telgter Hanse mit einem umfangreichen Programm und vielen Aktionen für jede Menge guter Laune.

Von A. Große Hüttmann
 

Es war zwar kein Auftakt mit Pauken und Trompeten, aber einer, der viel Spaß machte. Denn Winfried Osthues, Musiklehrer am Gymnasium und Leiter des Philharmonischen Jugendblasorchesters, spannte die Hanse-Vorsitzende Walburga Westbrock, Bürgermeister Wolfgang Pieper und Bernd Pohlkamp (Volksbank) beim Luisenfest-Auftakt kurzerhand ein. Während Pieper (Pauke) und Pohlkamp (Becken) die Rhythmusgruppe bildeten, gab Westbrock als Dirigentin den Takt vor. Die Lacher auf seiner Seite hatte Osthues, als er dem sichtlich gut gelaunten Publikum erklärte, dass seine Musiker so sicher spielen würden, da bringe sie so etwas nicht mehr aus dem Takt.

Gute Laune gab es nicht nur beim Auftakt des Stadtfestes, sondern den ganzen Tag über war nicht nur angesichts des sonnigen Wetters Festtagsstimmung angesagt. „Wir sind zum ersten Mal in Telgte und von der Vielfalt und dem Ambiente begeistert“, sagte beispielsweise Maria Schmidt aus Münster. Mit drei Freundinnen hatte sie das gute Wetter zu einer Radtour in die Emsstadt genutzt und bummelt durch die Altstadt. Auch Bürgermeister Pieper lobte das Fest. „Das ist ein Zeichen für die Vitalität Telgtes“, war er sich beim Blick in die Runde sicher.

Während im Dümmert beim Malermarkt der Weibsbilder Ruhe und Muße angesagt waren, bot sich an vielen verschiedenen Punkten in der Altstadt für jeden der passende Programmpunkt. Einer der Höhepunkte auf der Bühne auf dem Marktplatz war der Auftritt des Trommelflohs Maxim Wartenberg, der vor allem den Nachwuchs mit seiner Musik begeisterte. Weitere Musikgruppen und eine Fitnessaktion waren dort ebenfalls zu sehen und zu hören.

Der Zirkus Alfredo begeisterte den Nachwuchs bei gleich vier Aufführungen am Schilde, im Ballettstudio des TV Friesen zeigten verschiedene Formationen ihr Können, und der Kinderflohmarkt auf der Königstraße lockte nicht nur Schnäppchenjäger.

Vor allem der Nachwuchsförderung hatte sich die Volksbank, einer der Hauptsponsoren des Festes, verschrieben. Beim sogenannten Volksband-Festival waren auf der Bühne am Steintor von Chören der Musikschule bis zu ortsansässigen Bands verschiedene Töne und Rhythmen zu hören.

 

                                                                                  Dienstag, 1. März 2016

Klangvolles Konzert für das Willkommenshaus

Flotte Melodien, mehrstimmige Werke, klangvolle Instrumente: Das alles und noch viel mehr bot das Benefizkonzert des Jugendblasorchesters am Sonntagnachmittag in der Clemenskirche.

Von Ludger Keller

Das Konzert des Jugendblasorchesters in der Clemenskirche und weitere Aktionen erbrachten einen Erlös in Höhe von 4070 Euro für das Willkommenshaus von Zib.  Foto: Kofoth

Flotte Melodien, mehrstimmige Werke, klangvolle Instrumente: Das alles und noch viel mehr bot das Benefizkonzert des Jugendblasorchesters am Sonntagnachmittag in der Clemenskirche. Am Ende konnten die Schüler 4070 Euro an Arnold Michels von Zib überreichen. Der war regelrecht überwältigt vom Engagement der Jugendlichen unter Federführung von Musiklehrer Winfried Osthues. Das Geld ist für das Willkommenhaus gedacht. „Ihr habt heute besonders schön zusammen gespielt, und ich würde mir wünschen, dass jeder etwas davon mit nach Hause nimmt, um auf andere abzufärben“, lobte Michels.

Die Resonanz war groß: Trotz des sonnigen Wetters war die Clemenskirche schon eine halbe Stunde vor Beginn mit Zuschauern gefüllt. Aufgeregt organisierte Leiter Winfried Osthues noch letzte Kleinigkeiten, während die Jugendlichen des Jugendblasorchesters des Maria-Sibylla-Merian-Gymnasiums in der Sakristei auf den Beginn des Konzerts warteten. Die Begrüßung übernahm Pfarrer Peter Drenker. Er sagte: „Da wo Worte nicht mehr weiterkommen ist die Musik häufig das passende Instrumentarium. “

„Ich verspreche ihnen, die Mannschaft hinter mir platzt vor Stolz und will ihnen etwas bieten“, versprach Winfried Osthues anschließend. Das Programm nannte er vielfältig, von ernst bis heiter – bunt gemischt. Nach zwei einleitenden Stücken, unter anderem aus dem Film Schindlers Liste, sprach Bürgermeister Wolfgang Pieper. „Musikalisch ist das, was ihr darbietet, schon eine große Leistung, und ebenso ist der Zweck, für den dieses Konzert ist, in der aktuellen Lage wichtiger denn je“, betonte er. Der gesamte Erlös wird nämlich für das Willkommenshaus für Flüchtlinge gespendet. Die Musik gebe ihm die Zuversicht, in einigen Jahren sagen zu können, „dass wir diese Lage mit unseren Werten, wozu ebenso die Musik wie auch die kirchlichen Werte gehören, gestemmt haben, betonte Pieper.

Das Motto Frieden und Offenheit gegenüber anderen Kulturen war auch in der Auswahl der Stücke deutlich spürbar. Diese beinhalteten nämlich Werke eines syrischen wie auch eines arabischen Komponisten. Das Stück „Canto a Unicef“, spielte das Orchester wiederum für alle Kinder, die unter Kriegsfolgen leiden. An der Orgel wurden die Musiker von Martin Thorwesten, einem ehemaligen Referendar, unterstützt.

Genau 4070 Euro überreichten die Schüler Ann-Elen Bördemann und Joost Hoveling am Schluss für den guten Zweck. „Machen sie weiter so, denn das, was sie machen, tut Telgte richtig gut“, gab Bördemann dem Zib-Vorsitzenden Arnold Michels mit auf den Weg.

 

 

 

 

                                                            Mittwoch, 27. Januar 2016 

 

Eine Herausforderung

Intensiv bereiten sich die Mitglieder des Jugendblasorchesters unter der Leitung von Winfried Osthues auf das Konzert am 28. Februar in der Clemenskirche vor.  Foto: Osthues

Auf ein Konzert für einen guten Zweck bereitet sich derzeit das Jugendblasorchester unter der Leitung von Winfried Osthues vor.

Ein Donnerstagabend im Januar. Während es draußen kalt geworden ist, schwitzen in der Aula im Schulzentrum die 54 Mitglieder des Telgter Jugendblasorchesters unter ihrem Leiter Winfried Osthues, um sich auf das nächste große Konzert Ende Februar vorzubereiten.

Kaum sind die letzten Töne des Weihnachtskonzerts verklungen, wird seit Jahresbeginn wieder fleißig, konzentriert und intensiv geprobt, denn viele Stücke des anstehenden Benefizkonzerts stellen für die Jugendlichen nicht nur technisch, sondern auch musikalisch eine echte Herausforderung dar. So stehen Werke von Komponisten wie Gustav Mahler, Ludwig van Beethoven, Modest Mussorgski oder Georg Friedrich Händel in zum Teil recht anspruchsvollen Bearbeitungen für großes Blasorchester auf dem Programm dieses symphonischen Konzerts. Die Besucher dürfen auch gespannt sein auf Kompositionen von John Williams, Heinrich Joseph Bärmann und Ennio Morricone. Die Komponisten Ikinci Hane oder Salim-al Masre waren nicht nur den Jugendlichen, sondern auch ihrem Orchesterleiter bis dato völlig unbekannt. „Die Erarbeitung der für unsere Ohren so fremden Musik macht den JBOlern richtig Spaß“, schreibt Dirigent Osthues. „Ein Stück im 10/4-Takt zu spielen ist auch für die gestandenen Amateurmusiker etwas völlig Neues.“

Mit den Einnahmen aus dem Konzert, das unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Wolfgang Pieper steht, möchten die jugendlichen Musiker den Verein „Zusammen ist besser“ (Zib) unterstützen und allen seinen Mitgliedern, Helferinnen und Helfern einen großen Dank aussprechen für das beeindruckende Engagement bei der Betreuung der Flüchtlinge in der Wallfahrtsstadt. Die jungen Musiker hoffen auf zahlreiche Konzertbesucher am 28. Februar um 16 Uhr in der Clemenskirche.

Eintrittskarten zum Preis von zehn Euro können erworben werden über die Orchestermitglieder, im Treffpunkt Telgte und in der Buchhandlung LesArt. Genauere Daten und Informationen findet man auch auf der Homepage des Orchesters.

 

 

 

                                                            Samstag, 19. Dezember 2015

Klänge erfüllen ganzes Gotteshaus 

Bis auf den letzten Platz gefüllt war die Clemenskirche beim Konzert des Gymnasiums.

  

 

Viele Zuschauer – viele Musiker: Bei dem Konzert in der Clemenskirche blieb kein Platz frei.  Foto: Reinker

Musikalisch sind die Chöre und Instrumentalisten des Maria-Sibylla-Merian-Gymnasiums das ganze Jahr über aktiv. Schon seit langer Zeit sorgen sie mit ihren Weihnachtskonzerten dafür, dass sich die Besucher auf die kommenden Festtage einstimmen können. Nicht nur Telgter, auch Gäste aus den umliegenden Gemeinden können in den Genuss eines besinnlichen Abends kommen. So wunderte es nicht, dass es am Donnerstag in der Clemenskirche keinen freien Platz mehr gab. Über 400 Besucher verfolgten das Konzert der Schule.

„Weihnachten ist ein Fest, das in vielen Ländern ganz unterschiedlich gefeiert wird“, sagte Propst Dr. Michael Langenfeld einleitend. Eines sei jedoch überall gleich: „Wir feiern alle ein großes Geheimnis. Und zwar, dass sich der große Allmächtige ganz klein macht, in einem alten Stall.“ Die Musik helfe, sich in dieses Geheimnis besser hineinzufühlen. Manchmal laut mit Pauken und Trompeten, manchmal auch ganz besinnlich, wie Langenfeld das folgende Konzert ankündigte. „Es will uns die Augen öffnen für diejenigen, die am Rande stehen“, bezog sich der Geistliche auf den Spendenerlös, der über die „Männer-Vinzenz-Konferenz“ bedürftigen Familien zugute kommen wird.

Dafür setzten sich über 100 junge Musiker ein. Mit den Mitgliedern der Orchesterklassen der Stufen 5, 6 und 7, dem Telgter Kinderorchester, dem Jugendblasorchester, dem Telgter Fünfklang, dem Quintwind, Le Accorbone und dem Elternchor wurde ein tolles Klangerlebnis geschaffen, bei dem die vielfältige, musikalische Schularbeit deutlich wurde. Dafür hatten die Akteure umfangreiche Probenarbeit geleistet. Insgesamt über 20 Stücke präsentierten sie. Klassische Werke, wie etwa Schuberts „Andante con moto“ oder „Wachet auf, ruft uns die Stimme“ von Bach wechselten sich mit traditionellen und modernen Weihnachtsliedern ab. Dafür wurde das gesamte Gotteshaus genutzt: vor dem Altar, auf der Empore und mittig im Kirchenraum. Das Publikum konnte sich auch zwischen den Musikdarbietungen, wie JBO-Leiter Winfried Osthues schon eingangs vermutet hatte, mit Applaus nicht zurückhalten.

Hingewiesen wurde auf das nächste Konzert des Philharmonischen Jugendblasorchesters am Sonntag, 28. Februar, in der Clemenskirche. Die Einnahmen dort sollen Zib für die Flüchtlingsarbeit zugutekommen.

 

 

 

                                                                                                Freitag, 3. Juli 2015

Auf den Spuren von Bach, Wagner und Mendelssohn

Jugendblasorchester zu Gast in Leipzig und Dresden

 

Es war schon ein recht anspruchsvolles Programm, das sich die Schülerinnen und Schüler des Schulorchesters des Telgter Gymnasiums auf ihrer diesjährigen Orchesterfahrt ins sächsische Burgenland vorgenommen hatten. Zusammen mit ihren Leitern Claudia Wadulla und Winfried Osthues gastierten die jungen Musikerinnen und Musiker eine Woche lang im Schloss Colditz, dem Sitz der Landesmusikakademie Sachsen. Dort wurde eifrig geprobt und im Kammermusiksaal auch ein Schlosskonzert gegeben, in dem das Orchester einen Querschnitt seines Repertoires den Zuhörern zu Gehör brachte.

Höhepunkte der kulturellen Bildungsreise waren jedoch die Besuche der Musikhochburgen Leipzig und Dresden, Städte, die die jungen Orchestermitglieder nachhaltig beeindruckten. So folgte man in Leipzig den Spuren Felix Mendelssohns, Robert Schumanns und Johann Sebastian Bachs, dessen Grab in der Thomaskirche natürlich besucht werden musste. Die Stadtführerin war doch sehr überrascht, dass die Jugendlichen mit Namen wie Beethoven, Grieg und Wagner keine großen Probleme hatten, da sie ja diese Komponisten durch ihr eigenes Musizieren bestens kannten.

Ebenfalls wurde mit dem Besuch der Nicolaikirche, in der die Friedensgebete 1989 den Beginn der Revolution markierten, und mit dem sich anschließenden Stadtrundgang auch die jüngere deutsche Geschichte erlebbar gemacht. Schon zu Beginn der Fahrt waren die Jugendlichen mit dem Thema „ Jüngere Deutsche Geschichte“ konfrontiert worden, als sie beim Besuch des ehemaligen Grenzkontrollpunktes Marienborn einen ersten Eindruck von der damaligen innerdeutschen Grenze bekamen.

In Dresden besuchte das Orchester die beeindruckende wieder aufgebaute Frauenkirche. Man erfuhr viel über die Geschichte der Stadt und der Kirche, die nach ihrer Zerstörung 1945 heute als Friedensmahnmal und wieder als Wahrzeichen der Elbestadt weit sichtbar im alten Glanz erstrahlt und als Gebetsraum und Konzertsaal gleichermaßen genutzt wird. Vor allem aber begeisterte die jungen Musiker die berühmte Semperoper (siehe Foto). Dieser Musiktempel, in dem auch Ballettaufführungen und Sinfoniekonzerte zur Aufführung gebracht werden, ließ in manchem Jungmusiker natürlich den Wunsch wach werden, einmal auf einer solchen Bühne spielen zu dürfen.

 

 

                                                        Montag, 29. Juni 2014

Radtour mit Vivaldi-Erlebnissen

 

„Radfahren und Musik. Das ist doch eine perfekte Kombination“, meinte nicht nur Alfred Köller. Trotz der eher schlechten Wetterprognosen machten sich 112 Radler auf den 40 Kilometer langen Radrundweg durch Feld und Wiesen von Telgte und Münster.

Von Veronika Sandmann

„Radfahren und Musik. Das ist doch eine perfekte Kombination“, meinte nicht nur Alfred Köller. Trotz der eher schlechten Wetterprognosen machten sich 112 Radler auf den 40 Kilometer langen Radrundweg durch Feld und Wiesen von Telgte und Münster. An sechs verschiedenen Orten wurde Vivaldi auf die verschiedensten Weisen präsentiert. Unterwegs gab es Getränke, ein Mittagessen war vorbereitet und für eine Kaffeepause gesorgt. Das Fazit? Hildegard Brauckmann war zum Ende der Veranstaltung begeistert: „So tolle Musik zu hören und mir unbekannte Kirchenräume anzusehen, das war wunderschön. Ich bin so froh, dass ich mitgefahren bin.“

Die musikalische Rundreise begann in der Clemenskirche, wo der Propsteichor das Gloria sang, eines der wenigen kirchenmusikalischen Werke von Vivaldi. Neben dem eher getragenen Teil erlebten die Zuhörer auch schon die typischen beschwingten Töne des Komponisten. Beim Spiel des Blasorchesters des Maria-Sibylla-Merian Gymnasiums in St. Petronella Handorf konnte man beim „Winter“ aus den vier Jahreszeiten beinahe die Schneeflocken fallen sehen.

Weiter ging es Richtung St. Maria Himmelfahrt nach Mariendorf. Beim Duett von Henner Schumann (Flöte) und Michael Schmitt (Orgel) wurden die Zuhörer an fröhliches Vogelgezwitscher erinnert. Das Trompetenspiel von Astrid Begger und Thomas Stählker, komplettiert durch Schmitt an der Orgel in St. Mauritz, war im Unterschied dazu raumfüllend.

In der Kapelle des Franziskushospitals erfreute das Streichquartett der KSGH mit faszinierend gezupften Geigenpassagen. Abschließend gab es in St. Nikolaus (Wolbeck) ein „Sahnehäubchen“, wie Ekehard Strels befand. Ester Bosskamp und Nele Piochowiak vom Ballettstudio Tanz-Fit Ostbevern tanzten Passagen aus den vier Jahreszeiten.

Außerdem trat Michael Schmitt zum vierten Mal in die Pedale der Orgel und flog über die Tasten beim Concerto G- Dur. „Werke von Vivaldi auf sieben verschiedene Weisen präsentiert zu bekommen, das ist einmalig“, resümierte Strels zufrieden und bedankte sich bei den Helfern. Alle Radler und Helfer waren danach zur Radlerparty auf dem Kirchhof eingeladen. „Alles war gut organisiert. Es hat Spaß gemacht und ich habe unterwegs mit vielen Teilnehmern geredet“, erzählte Maria Siemer.

Genau so hatten es sich die Organisatoren gewünscht. Es war das vierte Mal, dass der Propsteichor eine derartige Radtour organisiert hatte. Seit März des Jahres hatte ein achtköpfiges Team die Tour vorbereitet. Neben dem Akquirieren der Künstler sei das Schwierigste die Streckenführung gewesen, verriet Doris Beiing vom Vorbereitungsteam. Drei Mal fuhren sie die Strecke ab. Fast fertig geplant, musste die Richtung dann aber doch noch einmal geändert werden, weil eine Trauung die Nutzung einer Kirche zur eigentlich gewünschten Zeit unmöglich gemacht hatte.

 

 

                                                                         Montag, 15. Juni 2015

 

Klingender Sommerabend

Konzert der beiden Orchester des Gymnasiums auf dem Marktplatz

 

Mit einem Open-Air-Konzert begeisterte nicht nur das Jugendblasorchester des Gymnasiums (Bild) die Zuhörer am Samstagabend auf dem Marktplatz, sondern auch das "Telgter Kinderorchester" hatte einen vielbeachteten Auftritt.

Petrus scheint ein Freund der Blasmusik zu sein, denn wie ist es sonst zu erklären, dass am Samstag pünktlich zum Begin des traditionellen Open-Air-Konzerts des Telgter Jugendblasorchester die Sonne den Marktplatz der Emsstadt in sommerliches Licht tauchte. Viele Konzertbesucher hatten sich schon die besten Plätze gesichert, als das Vororchester, das TKO, die Zuhörer mit Klassikern der Filmmusik wie „Harry Potter“, „Die Schöne und das Biest“ oder dem „König der Löwen“ begeisterten. Unterhaltsam und mit Schwung führte Claudia Wadulla, Chefin des Telgter Kinderorchesters, ihre Musiker aus den Orchesterklassen 6a und 7a durch den ersten, schon recht anspruchsvollen Programmteil.

Um 20:00 Uhr kamen die „Großen“ des Jugendblasorchesters auf die Bühne, die mit dem Slawischen Tanz Nr. 8 von Antonin Dvorak den zweiten Programmteil eröffneten. Im Laufe des Abends zogen die Jugendlichen alle Register symphonischer Blasmusik. Die „Leichte Kavallerie“ von Suppé, die Titelmelodie der „Simpsons“, der „Mambo aus der West Side Story“ von Bernstein, es gab kaum ein Genre, das die Musiker des JBO nicht bearbeiteten. So kamen alle Besucher auf ihre Kosten, die Freunde der Marschmusik mit der „Berliner Luft“, die Freunde des Rock-Jazz mit „Birland“ von J. Zawinul, die Freunde der ruhigeren Balladen mit „Gabriellas Song“ aus dem Film „Wie im Himmel“ oder mit dem zu Herzen gehenden „Canto a UNICEF, ein Stück, das den Kindern dieser Welt gewidmet ist. Ein schöner Sommerabend ging zu Ende, als das Orchester sich mit dem Volkslied „Kein schöner Land“ verabschiedete und Sophie Becks mit ihrem Flügelhorn die letzten Töne ausklingen ließ, während sich die Nacht langsam über den Marktplatz legte.

 

 

                                                              Dienstag, 26. 05. 2015

Philharmonisches Jugendblasorchester

Musikalische Freundschaft

Unter der Leitung von Winfried Osthues zeigten die Mitglieder des Philharmonischen Jugendblasorchesters in der Aula des Schulzentrums, was sie können. Mit von der Partie war der Schulchor des Stiftsgymnasiums Xanten (hinten). Foto: Weimann

 

Immer abwechselnd trat der Große Schulchor des Stiftsgymnasiums Xanten mit dem Philharmonischen Jugendblasorchester Telgte auf, bis sie am Ende beide zusammen musizierten. Das Konzert in der Aula des Schulzentrums begeisterte die Anwesenden.

Von Kristina Weimann

Ganz durch Zufall lernten sich der Leiter des Großen Schulchors des Stiftsgymnasiums Xanten, Georg Gerissen, und der Leiter des Philharmonischen Jugendblasorchesters Telgte, Winfried Osthues, kennen. Als der Schulchor für ein Workshop nach Telgte kam, machte Pfarrer Bruno Pottebaum die beiden Leiter bekannt. Daraus entstand eine musikalische Zusammenarbeit, deren Ergebnisse am Samstag unter dem Titel „Musik aus Film und Musical“ in der Aula des Maria-Sibylla-Merian-Gymnasiums präsentiert wurden. Zuvor hatte es einen Auftritt im Gottesdienst gegeben.

Immer abwechselnd trat der Große Schulchor des Stiftsgymnasiums Xanten mit dem Philharmonischen Jugendblasorchester Telgte auf, bis sie am Ende beide zusammen musizierten. So eröffnete der Chor das Konzert mit dem bekannten Lied „Vois sur ton chemin“ aus dem Film „Die Kinder des Monsieur Mathieu“ und vermittelte direkt einen imposanten Eindruck.

Als das Jugendblasorchester an der Reihe war, verbreitete es mit einem dynamischen Comedian-Harmonists-Medley eine fröhliche Atmosphäre, und zahlreiche Füße im Publikum wippten zum Takt der Musik mit.

Bei den Songs „Good Morning Starshine“ und „Easy to be Hard“ aus dem Musical und Film „Hair“, die der Chor ausführte, begeisterte Maria Thomzik das Publikum mit ihren Sopran-Soli und einer ungewöhnlichen sowie sehr klaren und sanften Stimme. Die Stücke seien ohne sie nicht möglich gewesen, erklärte der Chorleiter. So kam Thomzik, die die Schule schon abgeschlossen hat und somit nicht mehr im Chor singt, extra für den Auftritt nach Telgte.

Als das Orchester unter anderem „Schindlers Liste“ von John Williams spielte, hörte das Publikum der langsamen und emotionalen Musik gebannt zu. Für so eine gefühlvolle Ausführung hatte das Philharmonische Jugendblasorchester Telgte lange geübt. „Ihr müsst das Stück beten“, habe Osthues den Schülern bei den Proben einmal gesagt.

Schließlich spielten der Schulchor und das Orchester zusammen und lieferten einen blendenden und kraftvollen Auftritt. Bei den Liedern „Can you feel the love tonight“ aus dem Film „Der König der Löwen“, „Gabriellas Song“ aus „Wie im Himmel“ und dem Stück „Ode an die Freude“ zeigten sie harmonische Zusammenarbeit und ernteten damit einen Riesenapplaus.

Zum Abschluss, wurde der Flügel zur Seite geschoben, denn der Chor bot zu dem Mambo aus „West Side Story“, den das Orchester spielte, eine kleine Tanzeinlage und auch das Publikum wurde aktiv. Nach weiteren Zugaben gab sich das Publikum zufrieden und der Chor und das Orchester konnten den Abend bei einem gemeinsamen Essen ausklingen lassen.

Der stellvertretende Leiter des Maria-Sibylla-Merian-Gymnasiums, Ralf Brameier, fand den Auftritt großartig: „Besonders beeindruckend ist die Freundschaft, die sich zwischen den beiden Leitern entwickelt hat.“ Ebenso begeistert war Besucherin Maria Voß: „Ich komme jedes Mal sehr gerne, man kann bei den Schülern die Begeisterung für Musik im Gesicht sehen“.

 

 

                                                    Freitag, 19. Dezember 2014

Die unterschiedlichsten Schülermusiker traten am Mittwochabend im Rahmen des Konzerts des Gymnasiums in der  Propsteikirche St. Clemens auf. Die Darbietungen kamen beim Publikum gut an. Foto: Stork

Telgte - Über 100 Mitwirkende waren beim Weihnachtskonzert des Gymnasiums in der Clemenskirche zu hören.

Von Vanessa Stork
 

„Wir sind heute alle hier, um über 100 jungen Musikern und Musikerinnen zu lauschen und ihre Melodien zu genießen“, begrüßte Arnold Michels die zahlreich erschienenen Zuhörer am Mittwochabend in der Propsteikirche St. Clemens. Allesamt waren sie gespannt auf das neunte Weihnachtskonzertes des Maria-Sibylla-Merian-Gymnasiums.

Und tatsächlich wurde es nicht nur weihnachtlich, sondern auch abwechslungsreich, was die Musikgruppen, die Orchesterklassen 6a und 7a, das Telgter Kinderorchester, der Schulchor, die Band-AG, das Blechbläserquintett, die Gruppe „Telgter5Klang“, das Saxofonquartett „Saxibylla“ und das Philharmonische Jugendblasorchester zu Gehör brachten. „Bemerkenswert ist vor allem der Fleiß und Einsatz der Schüler und Lehrer“, so Michels.

Neben dem „Piano-Konzert No. 20“ von Mozart und „Andante con moto“ von Schubert stimmten die Musiker und Musikerinnen mit 21 weiteren Stücken die Gäste auf das Weihnachtsfest ein.

In den vergangenen Jahren konnte die Schule dank vieler großzügiger Spenden durch ihre Konzerte eine Reihe Menschen und Projekte unterstützen. Dieses Mal bat das Gymnasium um Spenden für das sogenannte „Willkommenshaus“, das von Musiklehrer und Orchesterleiter Winfried Osthues unterstützt wird.

 

 

  Freitag, 28. Dez. 2014

Spende für Musiker des Telgter Gymnasiums
Musik kann man nun auch sehen

Die Freude bei den jungen Musikerinnen und Musikern war groß, denn zukünftig müssen sie nicht mehr die „lästigen“ Fragen beantworten, wer sie sind und woher sie kommen. Dafür hat die Sparkasse nämlich mobile Werbedisplays spendiert.

Telgte - Dank einer Spenden können die Musiker des Telgter Gymnasiums ab sofort bei Auftritten und Konzerten schnell deutlich machen, wer sie sind und woher sie kommen. „Wer seid ihr und woher kommt ihr?”, diese Fragen mussten die Kinder der Orchesterklassen des Maria-Sibylla-Merian-Gymnasiums und des Jugendblasorchesters Telgte schon unzählige Male beantworten.

Damit wird jetzt Schluss sein. Ob in Telgte, Bonn, Breslau oder im nächsten Jahr in Leipzig und Dresden, künftig beantworten sich diese Fragen durch die mobilen Werbedisplays für die Konzertbesucher von selbst. Der Sparkasse Münsterland-Ost sei Dank. Sie unterstützte die Anschaffung der mobilen Informationstafeln, die künftig immer den Orchestern und dem Förderverein „Jubilate“ zur Seite stehen sollen.

Schon am morgigen Samstag wird man diese beim Informationstag des Gymnasiums bewundern können. Nicht nur vom nach Meinung von Orchesterleiter Winfried Osthues ansprechenden Design, sondern auch von der musikalischen Qualität der Orchesterklasse 7a konnte sich Olaf Hartmann, Leiter der Sparkassenfiliale Telgte, mit seiner Mitarbeiterin Ruth Lauhoff bei der Übergabe der Displays überzeugen. „Wir freuen uns, dass wir unser Musikprojekt in Zukunft nicht nur akustisch, sondern auch visuell ansprechend präsentieren können”, bedankte sich Winfried Osthues, Leiter des Orchesterprojekts und des Jugendblasorchesters.

Als Dankeschön und vorzeitiges Weihnachtsgeschenk durften sich die Spender über die neuste CD „Opus2” des Jugendblasorchesters freuen.

 

 

 Montag, 15. Dezember 2013

Weihnachtskonzert des Gymnasiums

Schüler nutzten Größe des Raumes

Die Blechbläsergruppe „Telgter5Klang“ auf der Empore. Überall zu finden: Die jungen Musiker des Gymnasiums nutzten die gesamte Clemenskirche als Bühne.

Schwerdt / telgte - 

„Die Notenbeleuchtung auf die passende Höhe stellen.“ Winfried Osthues, Musiklehrer am Gymnasium, muss die Stimme ein wenig erheben. Schließlich sitzt vor ihm eine aufgeregt schnatternde Gruppe Schüler, die in einer halben Stunde ihren großen Auftritt hat. Dass die Akustik in der Clemenskirche am vergangenen Freitagabend nahezu jeden Laut verstärkte, war zwar gut für das alljährliche Weihnachtskonzert des Telgter Gymnasiums, bei der Vorbereitung auf die musikalischen Einlagen war das aber eher hinderlich.

„Es ist jedes Jahr eine Menge Arbeit“, stellt auch Winfried Osthues fest, der das Konzert seit zehn Jahren organisiert. „Aber die Kirche ist immer voll“, freut er sich über die große Begeisterungsfähigkeit der Telgter. Und diese Begeisterungsfähigkeit ließ ihn auch in diesem Jahr nicht im Stich: Gut 500 Zuhörer, unter ihnen natürlich auch Familie, Freunde und Lehrer der Musizierenden, kamen zu diesem „Pflichttermin“ im Schuljahr.

Und dem Publikum wurde einiges geboten: So spielten die Schüler aus den Jahrgangsstufen sechs bis zwölf vor allem klassische Werke von Mendelssohn, Tschaikowsky oder Schumann. Ergänzt wurden sie dabei vom Elternchor und der Schülerband, die sich einem modernen Stück der irischen Band „The Corrs“ am musikalischen Reigen beteiligten. Eine zusätzliche Auflockerung erfuhr der Konzertabend durch weihnachtliche Texte, die ebenfalls von Schülern vorgelesen wurden.

„Es ist ein überwiegend klassisches Programm, das schon recht anspruchsvoll ist“, befand Winfried Osthues, der die Orchesterklassen und die weiteren Ensembles des Gymnasiums gemeinsam mit seinen Lehrerkollegen seit den Herbstferien auf den weihnachtlichen Auftritt vorbereitet hatte. Dabei machte sich der in diesem Sommer vom Gymnasium verabschiedeten Doppeljahrgang wohl ein letztes Mal besonders bemerkbar. „Insgesamt sind 14 Schüler nicht mehr dabei“, berichtet Winfried Osthues. Nachwuchs steht aber schon „Instrument bei Fuß“ wie Osthues weiß: „Viele Fünftklässler wollen jetzt schon in unsere Musikgruppen hin­ein.“

Losgelöst davon bot das Weihnachtskonzert gute Unterhaltung. Besonders auffällig war die Art und Weise, wie die Gruppen den Raum der Clemenskirche für sich zu nutzen verstanden. Ob hoch oben auf der Empore, mitten im Zuschauerraum oder ganz klassisch vor dem Altar: Überall zeigten die jungen Musiker ihr Können.

Dieses Können wandelte sich am Ende des Abends schließlich auch in bare Münze. Wie in jedem Jahr spielten die Schüler für den guten Zweck. Genau 1751,63 Euro konnten zu guter Letzt verbucht werden. Profitieren werden davon unter anderem die Männer-Vinzenz-Konferenz, der Integrations-Verein Zib und der „Kontakt-Punkt“ der Telgter Kirchengemeinden.